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Die schwäbischen und die brandenburgisch-preußischen Hohenzollern.

Das Haus Hohenzollern, 1061 erstmals erwähnt, zählt zu den ältesten und bedeutendsten schwäbischen Hochadelsgeschlechtern. Der Kern des Herrschaftsbereiches der damaligen Grafen von Zollern, bildete die namensgebende Burg bei Hechingen. Nach der Belehnung mit der Burgherrschaft Nürnberg entstand um 1214 eine fränkische (burggräfliche) Linie, aus der 1415 die Markgrafen von Brandenburg, 1701 das preußische und 1871 schließlich das deutsche Kaiserhaus der Hohenzollern hervorgingen.

Die 1576 durch Teilung entstandenen Linien Haigerloch (1634 wieder erloschen), Hechingen und Sigmaringen der schwäbischen Hohenzollern wurden 1623 in den Reichsfürstenstand erhoben. Die nunmehrigen Fürsten von Hohenzollern-Hechingen und von Hohenzollern-Sigmaringen errangen 1806 volle Souveränität in ihren Fürstentümern, die sie 1850 dann an das stammverwandte preußische Königshaus abtraten. Nach dem Aussterben der Linie Hohenzollern-Hechingen im Mannesstamm 1869 nahmen die Angehörigen der Sigmaringer Linie den Titel Fürst oder Prinz bzw. Prinzessin von Hohenzollern ohne weiteren Zusatz an. Die historische Bedeutung und die Wirkkraft der Stammverwandtschaft des Hauses Preußen und des Fürstlichen Hauses Hohenzollern haben in dem gemeinsamen Besitz an der Stammburg Hohenzollern ihren signifikanten Ausdruck gefunden.